Antikörper gegen Acetylcholin-Rezeptor
Analyse
Probenmaterial
Serum 0.2 ml
Monovette mit Trenngel
Vacutainer mit Trenngel
Methode
IIF
fixed cell-based Assay (F-CBA)
Nachweis von Acetylcholin-Rezeptor-Antikörpern mittels indirekter Immunfluoreszenz.
Bearbeitungsfrequenz
1-2 x wöchentlich
Nachforderung
innerhalb von 5 Tagen möglich
Einverständniserklärung
Nicht erforderlich
Referenzbereich
< 1:10 (Titer)
Akkreditierungsnachweis
Ja
Anmerkungen/Hinweis
Antikörper gegen nikotinische Acetylcholinrezeptoren blockieren postsynaptisch die Erregungsübertragung.
Nachweisbar bei: über 90 % der Fälle von generalisierter Myasthenia gravis und 45 % der Fälle mit okulärer Myasthenie. Aus der Konzentration der Antikörper kann nicht auf den Schweregrad der Erkrankung geschlossen werden. Beim einzelnen Patienten jedoch korreliert der Verlauf der Antikörperkonzentration gut mit dem klinischen Verlauf. Falsch-positive Ergebnisse sind sehr selten (malignes Thymom).
Nicht nachweisbar bei: kongenitaler, nicht-autoimmuner Myasthenie, beim Eaton-Lambert-Syndrom, u.a.
Stand: 03.09.2026