Vedo­li­zu­mab


Medi­ka­ment

Pro­ben­ma­te­rial

Serum


Methode

CLIA


The­ra­peu­ti­scher Bereich

Bis­her exis­tie­ren keine all­ge­mein gül­ti­gen the­ra­peu­ti­schen Berei­che unter The­ra­pie mit Vedo­li­zu­mab. Die hier ange­ge­be­nen Werte bezie­hen sich auf aktu­elle Lite­ra­tur und sind unter ande­rem von Grund­er­kran­kung, Behand­lungs­sta­dium und The­ra­pie­ziel abhän­gig.

Nach der aktu­ell gän­gi­gen Lite­ra­tur sind Vedo­li­zu­mab-​Kon­zen­tra­tio­nen von 33-37 mg/l in Woche 6, 15-20 mg/l in Woche 14 (Ende der Induk­ti­ons­the­ra­pie) und 10-15 mg/l wäh­rend der Erhal­tungs­the­ra­pie mit ver­bes­ser­tem kli­ni­schen Anspre­chen bei chro­nisch ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kun­gen asso­zi­iert.


Anmer­kun­gen/Hin­weis

Bei Vedo­li­zu­mab han­delt es sich um einen huma­ni­sier­ten mono­klo­na­len Anti­kör­per, wel­cher sich spe­zi­fisch gegen ein Inte­grin rich­tet, wel­ches von einer Unter­gruppe von T-​Lym­pho­zy­ten im Magen-​Darm-​Trakt expri­miert wird. Sei­nen Ein­satz fin­det das Medi­ka­ment bei der The­ra­pie von chro­nisch-​ent­zünd­li­chen Darm­er­kran­kun­gen.
Im All­ge­mei­nen zei­gen Stu­dien, dass die kli­ni­sche Wirk­sam­keit eines Medi­ka­men­tes mit dem Wirk­stoff­spie­gel kor­re­liert. Daher dient die Bestim­mung von Vedo­li­zu­mab zur phar­ma­ko­lo­gisch-​the­ra­peu­ti­schen Über­wa­chung der The­ra­pie. 
Der Medi­ka­men­ten­spie­gel wird u.a. von der Häu­fig­keit der Injek­tion, dem Phä­no­typ und der Akti­vi­tät der Krank­heit, der Kome­di­ka­tion sowie von Anti-​Drug-​Anti­kör­pern (ADA) beein­flusst. Daher emp­fiehlt sich bei uner­war­tet nied­ri­gem Medi­ka­men­ten­spie­gel die Bestim­mung der ADA.





Stand: 13.02.2025