Hepa­ti­tis E Anti­kör­per-​Nach­weis


Ana­lyse

Pro­ben­ma­te­rial

Serum 0.2 ml

Mono­vette mit Trenn­gel
Monovette mit Trenngel
Vacu­tai­ner mit Trenn­gel
Vacutainer mit Trenngel

Methode
EIA (IgM, IgG); Line-​Blot (IgM)

Bear­bei­tungs­fre­quenz
werk­täg­lich (Mo - Fr)

Nach­for­de­rung
inner­halb von 5 Werk­ta­gen mög­lich

Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung
Nicht erfor­der­lich

Akkre­di­tie­rungs­nach­weis
Ja

Erre­ger Mel­dung
Erre­ger­mel­dung durch das Labor: direk­ter oder indi­rek­ter Nach­weis, nament­lich an das Gesund­heits­amt

Dia­gnose Mel­dung
Dia­gno­se­mel­dung durch behan­delnde Ärzte: akute Virus­he­pa­ti­tis, Ver­dacht, Erkran­kung, Tod, nament­lich an das Gesund­heits­amt

Anmer­kun­gen/Hin­weis

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Neben Infek­tio­nen durch kon­ta­mi­nier­tes Trink­was­ser bei Auf­ent­hal­ten in Asien, im mitt­le­ren Osten und in Nord­afrika tre­ten zuneh­mend auto­chthone Infek­tio­nen in Indus­trie­na­tio­nen auf, mög­li­cher­weise durch nicht voll­stän­dig gegarte Schwei­ne­fleisch­pro­dukte ver­ur­sacht. Die sym­pto­ma­ti­sche Hepa­ti­tis E mani­fes­tiert sich nach einer Inku­ba­ti­ons­zeit von ca. 40 Tagen als akute Hepa­ti­tis mit selbst­li­mi­tie­ren­dem Ver­lauf. Nach Trans­plan­ta­tio­nen und bei HIV-​Pati­en­ten sind chro­ni­sche Ver­läufe beschrie­ben. Bei Schwan­ge­ren und Pati­en­ten mit Vor­er­kran­kun­gen der Leber kann es zu dekom­pen­sier­tem Ver­lauf bis hin zum Leber­ver­sa­gen kom­men.





Stand: 13.02.2025